Wolframcarbid Verschleißschutz-Beschichtung

Wolframcarbid Verschleißschutz-Beschichtungen

Eine Verschleißschutz-Beschichtung mit Wolframcarbid wird entweder mit HVOF (Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen) oder dem Pulverflammspritzen mit nachträglichem Einschmelzen/Sintern nach DIN EN ISO 14920:1999 ausgeführt.

Wir haben durch diese beiden Flammspritzverfahren eine Vielzahl von Möglichkeiten um eine Hartmetall Verschleißschutz-Beschichtung von Wolframcarbid-Legierungen anzubieten.

Die Schichtstärken zum Verschleißschutz liegen beim HVOF-Wolframcarbid von 0,1-0,5mm. Beim Pulverflammspritzen wird eine Verschleißschutz-Beschichtung durch Wolframkarbid-Hartmetall von 0,3-1,5mm durch Einschmelzen/Sintern/Aufsintern aufgebracht.

Das Pulverflammspritzen der Wolframcarbid Verschleißschutz-Beschichtung mit Einschmelzen bei ca. 1.000°C hat allerdings zur Folge, dass sich ein Bauteilverzug einstellen kann. Als Grundwerkstoff wird meistens ein kohlenstoffarmer Werkstoff eingesetzt wie z.B. St52-3, C40 oder auch 1.4301 und 1.4571 um eine Rissbildung zu vermeiden.

Pulverflammspritzen mit Wolframcarbid

Pulverflammspritzen mit Wolframcarbid
(1) Acetylen/Sauerstoff
(2) Pulverbehälter
(3) Brennerdüse
(4) Fördergas + Pulver
(5) Acetylen-/Sauerstoff-Flamme und Spritzpartikel
(6) Werkstück

Die Hartmetall-Beschichtung zum Verschleißschutz mit Wolframcarbid bei HVOF kann auf fast alle Metall-Werkstoffe aufgebracht werden. Diese dürfen nicht nitriert sein, oder müssen eine geringere Härte als 55HRc aufweisen.

Beim Pulverflammspritzen wird durch das Einschmelzen/Sintern/Aufsintern die NiCrBSi-Matrix von ca. 60HRc bei 1.000°C so plastisch gemacht, dass beim Erkalten eine gasdichte Verschleißschutzbeschichtung entsteht. Die Wolframcarbid Hartmetall-Partikel bleiben je nach Herstellungsart vollständig und fein verteilt in der Matrix liegen, da der Schmelzpunkt erst bei ca. 3.400°C liegt. Die Matrix von NiCrBSi kann als Edelstahl-Rostfrei angesehen werden.

Für HVOF-Flammspritzen gilt die Temperatureinschränkung nicht. Hierbei wird der Grundwerkstoff gleichmäßig auf max. 150°C für die Wolfarmcarbid Hartmetall-Beschichtung erwärmt. Dadurch entsteht weder Verzug noch eine Gefügeveränderung des Bauteils.

Für dieses Verfahren stehen viele verschiedene Wolframcarbid-Legierungen zu Verfügung.


Über uns


Die Cremer Beschichtungstechnologie GmbH entstand im Zuge des Generationenwechsels im Jahr 2017 aus dem namhaften Oberflächenspezialisten Fiehl + Cremer, ein mittelständisches Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, welches seit über 50 Jahren in der Oberflächentechnologie mit individuellen Beschichtungen auch von schwierigen Werkstückgeometrien für Kompetenz und Innovation steht.

Von dieser jahrzentelangen Erfahrung in Verbindung mit der fortlaufenden Weiterbildung und Weiterentwicklung zugunsten neuer Techniken und Schichtwerkstoffe profitieren unsere Kunden und Partner.

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